Mittwoch, 19. November 2008

trip to guadalajara

samstag 8 uhr früh: eine fünf stunden busfahrt nach guadalajara stand uns bevor. pünktliche abfahrt, beinfreiheit und reiseproviant mit zuckerschockgarantie fällt mir dazu ein. zwischen puerto vallarta und guadalajara gibts aber einiges zu sehen. riesige agavenfelder, rote erde und kakteen. dazwischen gehz bergauf und bergab. bestimmt spannender als die filme, die wir uns bei der hinfahrt ansehen hätten können.

nach der ankunft in gdl besorgten wir uns erstmal einen ordentlichen stadtplan. dieser gehört einfach neben der kamera zur wichtigsten ausstattung eines touristen. nach wieder mal einigen "no gracias" zu den taxifahrern, waren wir auch schon bei der bushaltestelle. und ja, wir haben den richtigen bus erwischt, die richtige haltestelle zum aussteigen und das hostel.

das schlendern durch die stadt am nachmittag hat aber dann ganz schön an den nerven gezerrt. und am abend mussten wir dann auch noch erfahren, dass das biertrinken in der öffentlichkeit hier nicht mal aus der dose erlaubt ist. indische live-ska-musik konnte die nerven dann doch noch beruhigen.

ja der sonntag wurde dann zum touristen-spielen genutzt. ausgestattet mit plan kämpften wir uns doch das historische zentrum mit all den gebäuden, parks und museen. etwas enttäuscht von all dem grauen beton gabs am abend wieder diese indische mukke und noch ein bier vor dem hostel. dort haben wir dann auch erfahren, dass die vorstädte um einiges schöner anzusehen sind.

gesagt, getan. am montag morgen wollten wir nach zapopan. nja, einen kleinen haken gabs dann doch. montag war eine parade, dh die buslinie, die uns nach zapopan bringen sollte wurde gesperrt. na was blieb uns anderes übrig, wir schauten die parade. sportler, trommler, pfadfinder und müllabfuhr waren unter anderem dabei.

nach dem ende der parade konnten wir dann endlich nach zapopan. um einiges chilliger als das zentrum von guadalajara. mit riesen park vor der basilika, gemütlichen lokalen und ja, einfach alles mexikanischer.

für den abend besorgten wir uns tortillas, käse, salsa und rotwein. vom essen-suchen in der stadt hatten wir eindeutig genug.

dienstag war auch schon unser letzter tag. nach dem packen im hostel, machten wir uns auf den weg nach tonala, ans andere ende der stadt. wie der name schon sagt, gibts dort richtig viel ton. alles schön bunt. richtig toll. also wenn jemand grad eine wohnung einzurichten hat, unbedingt nach tonala fahren.
ja und um drei gings dann auch schon wiede zurück nach puerto vallarta. kein schwitzen und haare die man offen lassen kann, das werden wir von gdl vermissen.

also dann,
nos vemos cabrones!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen